Photovoltaikanlagen



Meldung von Photovoltaikanlagen an die Bundesnetzagentur

Betreiberinnen und Betreiber von Photovoltaikanlagen sind nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verpflichtet Photovoltaikanlagen, die seit dem 01. Januar 2009 neu in Betrieb genommen werden oder erweitert werden, der Bundesnetzagentur zu melden. Solange die Photovoltaikanlage nicht registriert wurde, entfällt der Anspruch auf Auszahlung der finanziellen Förderung nach dem EEG. Die Bundesnetzagentur versendet nach Eingang der Daten eine schriftliche Registrierungsbestätigung mit den gemeldeten Angaben und der Registriernummer (ASO-Nummer).

Zur Meldung steht das PV-Meldeportal der Bundesnetzagentur zur Verfügung. Hierfür gilt:

Das PV-Meldeportal kann nur von den Anlagenbetreibern genutzt werden. Dritte (Fachbetriebe, Dienstleister etc.) können im Auftrag der Anlagenbetreiber keine Meldungen über das PV-Meldeportal vornehmen. Fachbetriebe können aber als Service mit den Anlagenbetreibern klären, welche konkreten Daten die Anlagenbetreiber an die Bundesnetzagentur übermitteln müssen.


Anmeldung bei Gebrüder Eirich

Bitte füllen sie das zum Download bereitstehende Formular vollständig aus und senden Sie dieses zusammen mit den darin genannten Unterlagen an folgende Adresse:

Postanschrift:

Gebrüder Eirich GmbH & Co KG
c/o Netzbetrieb - Verteilung
Walldürner Strasse 50
74736 Hardheim

Planung, Errichtung, Anschluss, Betrieb, Instandhaltung und Änderung der Stromerzeugungsanlage des Einspeisers müssen gemäss den gesetzlichen Bestimmungen sowie den anerkannten Regeln der Technik durchgeführt werden.

Hierbei sind insbesondere in der jeweils gültigen Fassung einzuhalten:

  • die einschlägigen VDE-Bestimmungen (DIN-VDE-Normen)
  • Technische Anschlussbedingungen für den Anschluss an das Niederspannungsnetz TAB 2007 der VDEW
  • Richtlinien für Anschluss und Parallelbetrieb von Eigenerzeugungsanlagen am Mittelspannungsnetz der VDEW.
  • VDE Anwendungsregel VDE-AR-N 4101
  • VDE Anwendungsregel VDE-AR-N 4105



Inbetriebnahme von Photovoltaikanlagen

Die Gebrüder Eirich GmbH & Co KG wird auf Stand der heutigen Rechtsauslegung zur Sicherstellung des Inbetriebnahmedatums wie folgt vorgehen:

Im Sinne des Gesetzes ist die Inbetriebnahme die erstmalige Inbetriebsetzung der Anlage nach Herstellung ihrer technischen Betriebsbereitschaft. Daraus ergeben sich zwei Voraussetzungen:

Die technische Betriebsbereitschaft der Photovoltaikanlage muss vorliegen, d. h. die Anlage muss am angegebenen Anlagenstandort so montiert sein, dass sie nach Herstellung des Netzanschlusses, der Installation der Messeinrichtung sowie ggf. der Wechselrichter ohne weitere Massnahmen einspeisen kann. Aus Sicht der Gebrüder Eirich GmbH & Co KG ist auf Stand der heutigen Rechtsauslegung, der Netzanschluss, die Messeinrichtung und der Wechselrichter nicht vom Anlagebegriff erfasst und für das Vorliegen der technischen Betriebsbereitschaft nicht erforderlich.

Die erstmalige Inbetriebsetzung der Photovoltaikanlage setzt eine tatsächliche Stromerzeugung durch den Generator (Modul) voraus. Dabei müssen alle Module der Anlage technisch betriebsbereit und - wenn auch nur für kurze Zeit - Strom erzeugt haben. Wozu der Strom verwendet wird, ist nach dem EEG nicht bestimmt.

Der Anlagenbetreiber muss die oben genannten Voraussetzung insbesondere die Art und Weise der tatsächlichen Stromerzeugung (Elektronenfluss) schriftlich nachweisen.

Es bleibt allerdings festzuhalten, dass zur Frage der Inbetriebnahme und des Inbetriebnahmenzeitpunktes auch andere, für den Anlagenbetreiber ungünstigere Rechtsauffassungen vertreten werden. Derzeit ist nicht absehbar, welche Auffassung sich auf Dauer in der Rechtssprechung durchsetzen wird.

Die Gebrüder Eirich GmbH & Co ist verpflichtet, Rechtssprechung auch dann zu beachten, wenn sie der vorstehend dargestellten eigenen Auffassung widerspricht. Gleiches gilt für Vorgaben von Wirtschaftsprüfern, die im Rahmen der EEG-Stromlieferung an den Übertragungsnetzbetreiber tätig werden. Aus diesem Grund weisen wir an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei unseren vorstehenden Ausführungen um eine unverbindliche Einschätzung der Sach- und Rechtslage handelt, für die wir selbstverständlich keine Haftung übernehmen.


Änderungen im Messtellenbetrieb und Messung bei EEG Anlagen

Der §7 Abs. 1 EEG 2012 wurde dahingehend geändert, dass für Messeinrichtungen für die Erfassung von Strom aus erneuerbaren Energien die Vorgaben der §§ 21b bis 21h Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) in vollem Umfang gelten. Dies bedeutet, dass für den Messstellenbetrieb sowie für die Messung der Netzbetreiber zuständig ist, sofern der Anlagenbetreiber keinen dritten Messstellenbetreiber im Sinne von §21 b EnWG beauftragt hat. Weitere Voraussetzungen und Bedingungen zur Durchführung des Messstellenbetriebs und der Messung (u. a. auch zur Ausgestaltung der erforderlichen Messstellen- und Messrahmenverträge zwischen Netzbetreiber und Messstellenbetreiber) sind in der Messzugangsverordnung (MessZV) festgelegt.

Für ab 01.01.2012 in Betrieb gehende EEG- Neuanlagen ist somit der Betrieb von kundeneigenen Messeinrichtungen nicht mehr zulässig. Bestehende kundeneigene Messeinrichtungen werden bis zum Ablauf der Eichgültigkeitsdauer akzeptiert.

Für den Erzeugungszähler sind ab 01.01.2012 die Technischen Mindestanforderungen an die Messtechnik der Gebrüder Eirich GmbH & Co KG in vollem Umfang anzuwenden sowie ein Zählerplatz nach VDE-AR-N 4101 bereitzustellen.

Sollte der Anlagenbetreiber keinen dritten Messstellenbetreiber beauftragen, so übernimmt der Netzbetreiber die Aufgabe des Messstellenbetriebs.